Rechtzeitig testen lassen

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Das Zahnfleisch und der Knochen um den Zahn herum sind betroffen. Zu Beginn ist meist das Zahnfleisch entzündet. Es blutet daher schnell und schmerzt häufig. Wird die Parodontitis nicht behandelt, schreitet sie voran und führt dazu, dass die Zähne sich lockern und im schlimmsten Fall ausfallen können. Parodontitis ist ein unabhängiger Risikofaktor für Erkrankungen der Herzkranzgefäße als auch für Schlaganfall und Frühgeburten.

Der Parodontitis-Risiko-Test

Es werden mit Hilfe von Papierspitzen Proben aus den Zahnfleischtaschen entnommen. Dazu werden die Papierspitzen für etwa 20 Sekunden in den Taschen belassen, wo sie sich mit Flüssigkeit und den darin befindlichen Bakterien vollsaugen. Es wird gezielt nach Markerkeimen gesucht, die verantwortlich für die Parodontitis sind. Dieser Test ermöglicht eine gezielte Eliminierung der bösartigen Bakterien, sodass ein Zahnfleisch- und Knochenschwund verhindert werden kann.

Der Test ist völlig schmerzfrei und schnell durchzuführen.

Die rote Ästhetik

Eine Rezession ist eine Stelle, an der sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat und der Zahnhals frei liegt. Der Zahnfleischrückgang wird meist durch dünnes empfindliches Zahnfleisch wie auch durch Schrubben mit einer zu harten Zahnbürste begünstigt. Die Rezessionsdeckung zählt zur plastischen Parodontaltherapie, wobei das Zahnfleisch und der Knochen mit Bindegewebstransplantaten oder Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut werden.

Durch diesen Eingriff gewinnt man nicht nur eine verbesserte Ästhetik. Es wird auch dafür gesorgt, dass die zuvor empfindlichen Zahnhälse vor Wurzelkaries geschützt sind.

Wieder ein fester Zahn

Bei einer Parodontitis (Zahnfleischerkrankung) bildet sich eine sogenannte Zahntasche aus, sodass der Zahn keinen festen Halt mehr hat. Ein typisches Krankheitsbild ist ein zurückgegangenes Zahnfleisch und damit auch der Abbau des darunter liegenden Knochens. In diesem Fall sollte sofort eingeschritten und entgegengewirkt werden. Demnach kann auch im Rahmen einer Zahnfleischbehandlung ein Knochenaufbau sinnvoll sein.

Vor Beginn einer regenerativen Behandlung muss eine Parodontalbehandlung erfolgreich durchgeführt werden. Die Mundhygiene des Patienten muss soweit optimiert sein. Das Ziel ist es, dass sich Strukturen des Zahnhalteapparates ungehindert neu bilden und dem Zahn wieder festen Halt geben. Hierzu wird der Eigenknochen oder das Knochenersatzmaterial während eines chirurgischen Eingriffs in die Knochentasche eingefüllt.

Um das Behandlungsergebnis langfristig zu erhalten, bedarf es einer intensiven Mitarbeit des Patienten in Form von häuslicher, optimaler Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollbesuchen bei uns. Wir legen sehr großen Wert darauf, Ihre eigenen Zähne zu erhalten, da diese kostbar und einzigartig sind.